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Dinge in Japan - "Im World Cup Fieber " - Teil 1, Teil 2
Es wurde vor über 6 Jahren verkündet, daß Japan mit Korea, einer Kolonie in der Vorkriegszeit und momentan ein wirtschaftlicher Rivale Japan's 2002 den World Cup ausrichten würde, aber erst jetzt langsam fängt das World Cup Fieber an. Villeicht ist Baseball dran schuld, oder Sorgen über Hooligans, oder daß es in letzter Zeit wenig Sympatien für die japanische Nationaleinstellung gegeben hat, aber der Enthusiasmus und die Unterstützung, die normalerweise bei dem größten Sport Ereignis der Welt vorzufinden sind, haben sehr lange gebraucht, um sich zu zeigen. Seit die Teams von Italien, Argentinien, England, Kamerun, Tunesien usw. in Japan ankommen, fängt das Land langsam an, sich daran zu gewöhnen. Man kann den Medien- Radio, Fernsehen und Werbung, die alle ihren Teil dazu beitragen, nicht entkommen. Viele der kleinen Städte, in denen die nationalen Teams untergebracht werden, rollen für die Teams den roten Teppich aus. Kinder in Kanagawa, im östlichen Japan, probieren nigerianisches Essen, und die Bewohner des abgelegenen Dorfes Nakatsue im Süden, wissen wo sie Kamerun auf der Landkarte finden, und versuchen Französisch zu lernen, um das Team begrüßen zu können. Und die Kinder in einer der Schulen lernen die Nationalhymne von Kamerun, um sie zu singen , wenn das Team ankommt Aber sogar der japanische Ministerpräsident Junichiro Koizumi, der seine Fußball Künste, oder mehr das Fehlen dieser, vorführte als er neulich einen Ball vor einem Freundschaftsspiel herumschoß, gab diese Woche zu, daß das Fußballfieber in Japan erst noch um sich greifen muß. "In Japan sind die Leute sehr viel mehr an Olympia, als am World Cup interessiert," sagte er. Es scheint, als ob eine wirkliche "Fußball Kultur" in dem Land noch nicht tiefe Wurzeln schlagen konnte, in dem Baseball die meisten Fans hat, und Fußball erst an dritter Stelle nach dem traditionellen Sumo Ringen kommt. Und obwohl es eine große Anzahl von ausländischen Fans in den großen Städten gibt, sind viele der Einwohner nicht sehr enthusiastisch. Zusätzlich zu der Teilnahmslosigkeit der Japaner, ist da immer noch die Sorge von einem Großteil der Bevölkerung über Hooligans. Diese Sorgen, wurden durch die Medien und die Polizei verstärkt, die regelmäßig Clips in Fernsehn mit Neuigkeiten über randalierende Fans, hauptsächlich aus Europa, zeigten. Viele der ausländischen Botschaften haben einen Werbe-Angriff in den Städten gestartet, in denen ihre Teams spielen, in dem sie für die guten Seiten ihrer Landsleute und Kultur werben. Aber viele Ausländer in Japan sind enttäuscht über die negative Übertragung des Ereignisses, für das positiv geworben werden muß, damit es erfolgreich sein kann. In Sapporo, wo das meist erwartete, und das potenitiell explosivste der Gruppenspiele stattfindet, sind die Einwohner rund um den Sapporo Dome, laut offiziellen Aussagen zu 50% gespannt und zu 50% besorgt in der Aussicht auf das Spiel. Argentinien und England treffen wieder aufeinander, in einem Spiel, das die Gruppe entscheiden könnte. Viele Leute haben Angst, daß die Unruhen, die für viele der englischen Spiele im Ausland häufig sind, und die Hooligans, die hauptsächlich mit englischen Fans in Verbindung gebracht werden, sich zeigen werden. Sicherheit wird in Japan und Korea großgeschrieben werden. Bei der Vorbereitung auf den Wettkampf hat die japanische Polizei schon während der Sicherheitsübungen einige Hi-Tech Anti-Hooligan Vorrichtungen vorgeführt. Diese beinhalten eine "Spiderman" Netzkanone und "höfliche" Wasserwerfer, die die Unruhestifter in sechs Sprachen warnen, daß sie gleich durchnässt werden. Gleichzeitig hat die japanische Regierung veranlasst, daß es ein Flugverbot über den Stadien gibt, nachdem der Mitveranstalter Korea im Dezember verkündet hat, daß der Luftverkehr während der Endspiele eingeschränkt werden wird. Die Sicherheitsmaßnahmen wurden in beiden Ländern nach dem Angriff auf die USA am 11.September verstärkt, aber die japanischen Organisatoren betonen, daß diesen Sommer die Betonung auf "Sicherheit mit einem Lächeln" liegt. Die besuchenden Fans finden es allerdings nicht sehr spaßig zwei Stunden lang vor den Eingängen zu den Stadien für eine Sicherheitskontrolle im Flughafen Stil anstehen zu müssen. Organisatoren empfehlen den Fans drei Stunden vor dem Anstoß zum Stadium zu kommen. Außerdem sind Regenschirme, Konfetti und sogar tiefgefrorenes Essen auf einer Liste von Dingen, die in den Veranstaltungsorten des World Cups nicht erlaubt sind. Es ist natürlich die Frage wieviel Schaden ein erboster Fan mit einer handvoll Konfetti und einem Schokoladeneis anrichten kann...... Es gab auch andere Probleme, nur 6 Tage bevor Frankreich am 31.Mai den Wettkampf beginnt. Aufgebrachte Arbeiter im mitveranstaltenden Korea begannen landesweite Streiks und Korea und Japan ärgertern sich über Probleme mit den Eintrittskarten. Selbst das moralantreibende Unentschieden mit England konnte die koreanischen Arbeiter nicht davon abhalten, der Warnung der Regierung hart gegen die Arbeiterunruhen durchzugreifen, um das Image des World Cup Gastgebers nicht zu trüben, zu trotzen. Und zusätzlich gibt es ja noch die Probleme mit den unverkauften Karten. Wie Ende April gibt es immer noch 250000 Karten für Spiele in Süd Korea für die uninteressanteren Spiele von Mannschaften aus Afrika, Zentralamerika und Europa. Der Mitveranstalter Japan hatte auch Karten Probleme und gab zu, daß sie unter Umständen sogar gezwunngwn sind tausenden Fans die Tickets erst am Spieltag zu geben. Im schlimmsten Fall werden 20,000 Karten für die Spiele Anfang Juni erst am Spieltag ausgegeben, was ein chaotisches Gedrängel zu Folge haben würde. Nicht nur die beiden veranstaltenden Länder sind unter dem Druck, daß die Wettkämpfe problemlos vonstatten gehen, aber auch die Individuen, die beteiligt sind. Der Druck hat auch schon ein Opfer gefordert- einer der Japanischen Beamten, verantwortlich als Verbindungsperson für das World Cup Team aus dem Senegal in deren Trainingsort in Zentraljapan, begang letzte Woche Selbstmord. Er hinterließ eine Nachricht, die sagte, daß der Job einfach zu schwer war. Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Gastgeberschaft des World Cups: Japan und Korea erwarten einen großen Zuwachs an Kaufkraft kurz bevor, während und nach dem World Cup, und mit ungefähr $13 Billionen, die ausgegeben werden, wird die Wirtschaft rechtzeitig einen Aufschwung erleben. Die Probleme werden erst nach dem World Cup anfangen, wenn die Stadien, die speziell für den Wold Cup gebaut wurden ( und von denen viele nur für Fußballspiele benutzt werden können) zu teuer werden, um unterhalten zu werden. Korea behauptet, es hat von seinen Fehlern der Gastgeberschaft von Olympia 1988 gelernt, als das Seoul Olypmia Stadium für $128 Million gebaut wurde, und das sich jetzt in einem sehr baufälligen Zustand befindet. Anstatt das Stadium für den World Cup zu renovieren, ließen die Organisatoren ein neues für $167 Million bauen, da angeblich die Renovierung des alten zu viel gekostet hätte. Sie behaupten auch, daß das neue Staduium benutzt wird, um ihre Spiele weiterzuentwickeln und soll hauptsächlich als Touristenattraktion verwendet werden. Aber wie viel diese Stadien von den Anwohnern und Touristen nach dem World Cup benutzt werden, ist fraglich. Einige der 10 Stadien in Japan werden das gleiche Schicksal erleiden, wie deren Gegenstücke in Korea und werden wohl zu großen 'Weißen Elefanten'. Die Zukunft des Saitama Stadiums, im Norden Tokyos, das zweitgrößte "nur Fußball" Stadium in ganz Asien mit einer Kapazität von 63,700 Leuten, ist immer noch unsicher. Da mit der Unterstützung der lokalen Fußballmannschaften das Stadium selbst bei Ligaspielen nicht voll wird, werden die Unterhaltungskosten sehr viel höher sein als die Einnahmen von den Spielen, die hier nach dem World Cup stattfinden werden. Selbst Kauo Morita, aus der World Cup Förderungsabteilung der Saitama Landesregiertung, gibt zu, daß man noch keine Lösung gefunden hat, wie sich das Stadium in Zukunft selbst finanzieren kann. Die Veranstaltungsorte: In 10 Stadien in Japan werden 50% der Spiele des World Cups stattfinden:
Bei den 16 World Cups, die seit 1930 stattfanden, haben nur 7 Länder den Cup gewonnen und es ist wahrscheinlich, daß diesesmal wieder eines dieser 7 Länder die Trophäe gewinnt: Die führenden Bewerber:
Außenseiter:
Und die Gastgeber: Japan: Japan wird gegen Belgien, Russland und Tunesien in der World Cup Gruppe H spielen, eine Herausforderung von der viele gedacht haben, daß sie damit umgehen können, bis die neusten Ergebnisse an der Fähigkeit der Mannschaft zweifeln ließen. Die Entscheidung des Trainers Philippe Troussier die Altstars Yutaka Akita und Masashi Nakayama in der Nationalmannschaft aufzustellen und den Playmaker Shunsuke Nakamura daheim zu lassen, hat viele erstaunt. Der Trainer der Japaner, Philippe Troussier, ist nach der Auslosung von Belgien, Russland und Tunesien in der Gruppe H unter dem Druck die asiatischen Champions in die zweite Runde zu bringen, da diese Gruppe als handhabbar erachtet wird. Es sollte für Japan möglich sein Tunesien zu schlagen, aber das "Alles-oder-Nichts" Spiel wird gegen Russland sein. Mit ein bißchen Glück, und Heimvorteil könnte Japan auf den zweiten Platz schaffen, mit Belgien als Gewinner der Gruppe. Korea: Mit dem asiatischen Recht stolz auf Ihren Spieleinsatz zu sein, werden die Japaner ein Auge darauf haben, wie Korea gegen Polen, Portugal und Amerika in der Gruppe D spielt. Die 4-1 Niederlage Schottlands und der 1-1 Gleichstand gegen England letzte Woche haben dem Selbstbewußtsein Koreas gutgetan. Portugal sollte keine Probleme haben die Gruppe zu gewinnen, aber jeder fragt sich, wer an zweiter Stelle kommen wird. Laut Liste sollte es Polen sein, aber Korea und die USA sollten nicht unterschätzt werden.
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