The Yamasa Institute
S tudent  N etwork 
Yamasa
Center Homepage

Student Network

Mitmachen

Suchen


Newsletter
Archiv nach Ausgabe
Dinge in Japan
Studenten-Interviews
Mitarbeiter-Interviews

Japanführer
Anderes
Photos
Student Homepages
Email
Okazaki Guidebook
Library
Ehemalige
OCJS
Competition

Previous

Nächster

Menu

Dinge in Japan: PACHINKO!

Falls Du dich schon immer gefragt hast, wie Du all Dein Geld, Selbst-Respekt, Würde und Gehör auf einmal verlieren kannt...., jemand in Nagoya, hat irgendwann im letzten Jahrhundert die Antwort erfunden. Seit dieser zufälligen Erfindung, die sich wie eine Plage überall im ganzen Land ausgebreitet hat, versammeln sich im ganzen Land Millionen von einzelnen Salarymen, Hausfrauen, Schulkindern, Leute aus jeder erdenklichen sozialen Schicht in den Pachinko Salons in einem Ritual der Selbst-Verarmung und Hörschädigung, viele sogar jeden Tag.

Es gibt Leute die behaupten, daß die Pachinko Salons unter Umständen von Gruppen geführt werden, die auf eine nicht ganz ersichtliche Weise mit der Yakuza, der japanischen Version der Mafia, in Verbindung stehen. Ich weiß nicht, ob da was dran ist, und ich würde nicht meinen kleinen Finger riskieren, um das herauszufinden. ( Falls Ihr diesen Kommentar nicht versteht, müßt Ihr halt auf den auf den Yakuza Artikel warten). Wo war ich. Die Pachinko Salons kann man überall in ganz Japan finden. Und es gibt einige Dutzend in Okazaki, die meisten sind in den seltsamsten Plätzen und oft mitten im Niemandsland.

Die Gebäude selber sind ziemlich unverkennbar, mit viel Glas, Chrom und Neonlicht; mache sehen auch aus wie Imitationen von Ägyptischen Tempeln, Schlössern usw. Alle sehr unverkennbar. Man kann Sie schon von weitem erkennen, und sie scheinen nicht unter die Regulationen der Baubehörden zu fallen,obwohl es die in Japan eh nicht zu geben scheint. Was sie noch aufälliger macht, sind die Suchlichter, die über den Wolken Luftabwehr spielen.

Innen sind lange Reihen mit den Automaten , Rücken an Rücken, so daß Gänge entstehen, in denen man auf und ab laufen kann, und sich einen Automaten aussuchen kann. Ein Laden hat normalerweise wenigstens hundert, die größeren können tausend haben. Vor jedem sitzt ein benommener Mensch, dessen Augen auf das Glas von Ihm fiexiert sind. Patchinko ist wie ein vertikaler Flipperautomat, und kleine Bälle aus Metal, ca. 5mm breit, schießen aus der linken Seite des Automatens. Wenn man mit der rechten Hand an einem kleinen Rad dreht, kann man die Geschwindigkeit, mit der die Bälle herauskommen, verstellen. Wenn man die richtigen Knöpfe trifft, oder den Ball in das rechte Loch trifft, kann man eine Menge weiterer Metall Bälle gewinnen. Man sammelt diese Bälle in Eimern neben seinem Stuhl. Man zahlt, indem man große Summen Geld in den Automaten einwirft, und man bekommt dafür eine Menge dieser wertlosen Bälle.

Dann kommt erst der wirklich seltsame Teil. Man bringt all seine Gewinne, wenn man welche gemacht hat, zu einer Person im hinteren Teil des Ladens. Dort bekommt man dann einen Zettel, auf dem die Anzahl der gewonnenen Bälle verzeichnet ist, oder irgendein anderer Code geschrieben ist, und einen "Preis"- normalerweise eine Schachtel Zigaretten, ein Plüschtier, Waschmittel, Seife oder eine Tafel Schokolade oder ähnliches. DIE SCHOKOLADE NICHT ESSEN!!!! Wenn man mit seinem "Preis" den Pachinko Salon durch den Hintereingang verläßt, trifft man auf dem Parkplatz auf eine etwas fragwürdig aussehende Gestalt. Diese nimmt dann den Preis und den Zellel, und "kauft" das Plüschtier/ Seife/ die 10-Jahre-alten Zigaretten für den Preis in der Höhe der Gewinne, die man gemacht hat. Der Grund ist, daß es in Japan illegal ist bei solchen Glücksspielen Geld zu gewinnen.

Die erste Erfahrung ist immer unvergesslich.

Vorheriger

Nächster

Menu


Klicken Sie hier für die ACJS Startseite

www.yamasa.org Aichi Center Online Center Kanji Dictionary
Japan Travel Guide Yamasa TV! FM Okazaki Online


Gestaltung und Instandhaltung durch Declan Murphy und die Schüler und Mitarbeiter des Yamasa Institute Multimedia Studio
© Yamasa - Alle Rechte vorbehalten.