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STUDENTEN INTERVIEW: Tserendamba Lkhagvasuven (AIJP)
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| Tserendamba Lkhagvasuven |
Diese Woche wurde das Interview von Shihkuei Huang gemacht, einem ehemaligen Studenten in Yamasa, der jetzt ganztags im International Office arbeitet.
Tserendamba (Suren) kommt aus Ulanbator, Mongolei, und studiert seit April in Yamasa. Momentan ist sie in der G Klasse des AIJP Kurses. Da ihre Unterkunft gleich gegenüber von meinem Appartment ist, und da es hier in Yamasa nicht sehr viele Studenten aus Mongolia gibt, habe ich mich entschieden sie diese Woche für den Newsletter zu interviewen. Also machte ich mich auf den Weg zu Ihrem Zimmer in Yamasa Villa 2......
Huang: (klopft an der Tür) Hallo, irgendjemand da?
Suren: Ja, was gibts? (Sie sieht sich gerade ein koreanisches Video mit ihrer Freundin Nou-san an).
H: Ich würde Dich gerne für die neue Ausgabe vom Newsletter interviewen
S: Echt!!
H: Wir haben noch nie ein Interview mit jemandem aus Mongolei gemacht. Außerdem kamen meine Vorfahren, die Tschingis Khan vor 800 Jahren gefolgt sind, auch aus der Mongolei, das heißt wir könnten sogar verwandt sein
H: Wie hast Du über Yamasa herausgefunden?
S: Über meinen Mann. Er kannte den früheren Vize Präsident Herrn Ito, und wegen seiner Empfehlungen, war es mir möglich hier zu studieren.
H: Ehemann! Du bist also verheiratet? Du siehst zu jung aus, um verheiratet zu sein.
S: Ich bin erst 24. Aber ich habe auch schon ein Baby.
H: Du hast ein Kind! Hayai!
S: Yeh, schau, hier ist ein Foto. Er ist süß, oder? Mein Mann und ich haben in 2000 geheiratet und er wurde ein Jahr später geboren.
H: Und wo ist Dein Mann jetzt? Ist er in Ulaanbuatar, oder woanders?
S: Er ist ziemlich nah. Er studiert gerade in der Toyohashi University of Technology, das heißt wir treffen uns ziemlich oft.
H: Und Dein Kind? Wer passt auf ihn auf?
S: Er ist bei meinen Eltern in Ulaanbuatar .......(Sie wirkt etwas traurig als ich Sie nach Ihrem Kind frage).
H: Entschuldigung. Laß uns über was anderes reden........Hattest Du Probleme ein Studentenvisa zu beantragen?
S:Ja, da ich aus der Mongolei komme, macht die Einwanderungsbehörde einen sehr strikten Bewerbungsablauf für uns, aber glücklicherweise hatte ich einen "Guarantor" und deswegen keine Probleme.
H: Und gefällt Dir das Studium hier in Yamasa? Wie sind die Lehrer und Deine Mitschüler?
S: Mir gefällt es sehr gut. Wir sind nur 6 Leute in meiner Klasse und meine Lehrer sind sehr gut, im Vergleich zu meinem Russischunterricht in der Mongolei.
H: Verstehst Du auch Russisch? Wieviele Sprachen kannst Du sprechen.
S: Drei Sprachen. Natürlich Mongloisch, meine Muttersprache. Dann habe ich Russisch an der Universität gelernt, aber ich habe das meiste wohl wieder vergessen. Ahh, und ich glaube ich kann ein wenig Englisch, das heißt es sind vier Sprachen.
H: Wow, das ist beeindruckend. Ich glaube Englisch ist die wichtigste Sprache der Welt. Warum studierst Du nicht Englisch anstatt Japanisch?
S: Wegen meinem Mann. Wir waren in der gleichen Klasse im zweiten Jahr an der Universtiät, aber er brach sein Studium ab, und kam nach Japan. Als ich mit der Uni in der Mongolei fertig war, kam ich nach und wir heirateten. Wir wohnten in Tokyo, bevor er in die Uni ging, und es wurde mir bewußt, wie wichtig es ist, Japanisch zu lernen. Deswegen habe ich mich für den Kurs in Yamasa beworben, nachdem sich mein Mann entschieden hätte in Toyohashi zu studieren.
H:Momentan wohnst Du ja in der Villa 2, aber Du hast ja gerade erwähnt, daß Dein Mann in Toyohashi studiert. Warum wohnt Ihr nicht zusammen und spart an den Lebenshaltungskosten?
S: Villeicht weil ich faul bin? Ich möchte nicht jeden Tag zur Schule pendeln müssen. Das kostet soviel Zeit, und mein Mann kann jede Woche kommen und mich besuchen, deswegen finde ich Leben hier ziemlich gut. Außerdem ist die kulturelle Atmosphäre in Okazaki viel besser als in Toyohashi. Ich kann mich noch erinnern, als ich im April ankam, habe ich die "Ieyasu Parade" gesehen. Das war das erste Mal, daß ich soviele Menschen in traditionellen Kostümen auf Pferden gesehen habe, und es hat mich an meine Erfahrung von Pferde reiten im mongolischen Weideland erinnert.
H: Das klingt schön. Ich wünschte ich könnte in der Zukunft mal dort hin.
S: Du solltest hingehen. Die Jurte, gebratenes Lamm und die einzigartige Landschaft wird Dich bestimmt nicht enttäuschen, versprochen.
H: OK, ich werds versuchen. Hast Du zum Schluß noch irgendeinen Rat für Studenten die nach Japan kommen wollen?
S: Ja, kommt her, kommt nach Okazaki. Ich bin mir sicher Ihr könnt hier Euer Paradies finden.
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