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STUDENT INTERVIEW: Glenn Siquian (SILAC)
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| Glenn Siquian |
Jon: Wie ist der Kurs?
Glenn: SILAC ist echt gut. Wir nehmen jeden Tag ein Kapitel in unserem Textbuch durch, und weil man jeden Tag übt, vergisst man Dinge nicht so leicht.
J: Und wie ist die Geschwindigkeit von dem Programm?
G: Es ist fast perfekt. Manchmal hat ein Student die Klasse etwas aufgehalten, aber so ist das halt nunmal.
J: Konntest Du schon Japanisch, bevor Du zu Yamasa gekommen bist?
G: Ein bißchen, aber nicht genug, um eine Konversation zu haben. Jetzt kann ich genug Japanisch, um ein Gespräch auf Japanisch zu führen.
J: Warum studierst Du Japanisch?
G: Viele Gründe. Als ich Kampfsport in Amerika gemacht habe, war es ziemlich nützlich etwas Japanisch zu können. Aber generell mag ich Sprachen, aber ich habe nicht genug Geld, deswegen mußte ich mich für eine Sprache entscheiden. Und das war Japanisch. Außerdem interessiert mich die Kultur.
J: Abgesehen von Englisch, welche anderen Sprachen kannst Du sprechen?
G: Tagalog.
J: Hast Du hier in Japan auch schon Tagalog gesprochen?
G: Überraschenderweise ja. Ich habe es hier schon öfter benutzt als in Amerika. Ich habe einige Mormonen getroffen, und einer von ihnen war von den Phillipinen. Wir haben uns eine Stunde oder so unterhalten. Ich hatte nicht erwartet, eine andere Sprache als Japanisch und manchmal ein wenig Englisch zu sprechen.
J: Findest Du, daß Du genug Gelegenheit hat, Dein Japanisch außerhald der Schule zu benutzen?
G: Yeh, jedesmal, wenn man das Student Village verläßt, ist alles mehr oder weniger auf Japanisch.
J: Und was hälst Du vom Student Village?
G: Echt cool, er sind jede Menge Leute da. Leider sind halt auch sehr viele Englisch Sprechende da, und man muß sich immer überwinden Japanisch zu sprechen, anstatt Englisch. Aber es ist immer jemand da, mit dem man was Trinken gehen kann.
J: Wie hast Du von Yamasa gehört?
G: Über die Webseite. Mein Freund Trevor, der auch hier in Yamasa studiert, hat mir den Link zur Homepage geschickt.
J: Was machst Du wenn Du nicht lernst?
G: Ich mache drei Mal die Woche Aikido. Ich gehe auch in Bars in Nagoya, mit einer ganzen Menge von Leuten aus dem Student Village. Aber das kann ganz schön teuer werden. Ich versuche deswegen oft im Student Village zu bleiben.
J: Wo in Nagoya gehst Du hin?
G: Hauptsächlich Sakae.
J: Kannst Du irgendwelche guten Sachen empfehlen?
G: Ich kann mich nicht wirklich an die Namen erinnern, da ich einfach Leuten hinterher gelaufen bin, die sich in Nagoya besser auskennen als ich.
J: Ich habe Dich gestern Abend in der Nähe von dem Okazaki Jou beim Kirschblüten bewundern gesehen (Hanami). Wie wars?
G: Es war toll, es gibt nichts vergleichbares in Amerika, wo ich wohne. Es war fast wie in einem Anime Film, den ich gesehen habe. Ich und ein Freund haben uns einfach nur gedacht, wie wunderschön es ist, aber weil wir ohne eine Freundin da waren, haben wir halt gestern versucht Sonja* von Dir wegzulocken.
*( Sonja arbeitet momentan im International Office in einem Workstudy Programm, und war gestern mit mir unterwegs, als wir Glenn trafen.)
J: Hast Du irgenwelche Tips für die neuen Studenten, was man hier tuen sollte, oder nicht tuen sollte?
G: Falls Ihr aus Amerika kommt und Süßigkeiten mögt, bringt viel mit, weil alles hier sehr teuer ist. Wenn man Geld sparen will, kann man von dem Curry aus dem 100Yen Laden leben. Und kauft ein Fahrrad, sobald Ihr hier ankommt.
J: Wieviel hast Du für Dein Fahrrad gezahlt?
G: Ich habe diesen Laden gefunden, in dem man ein Fahrrad für 1000Yen pro Monat mieten kann. Aber mit der Zeit habe ich drei andere Fahrräder geschenkt bekommen, deswegen benutze ich jetzt die.
J: Was sind Deine Pläne wenn Du wieder in Amerika bist?
G: Ich geh wahrscheinlich zurück in meinen alten Job als technischer Zeichner, spare Geld und komm zurück.
J: Zurück nach Japan, Yamasa?
G: Yamasa. Ich habe hier mehr in einem Monat gelernt, als in 12 Monaten allein. Und die Lehrerinnen sind alle hübsch- das hilft auch!!
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