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Studenten-Interview: Kelly Duke (AIJP und SILAC)

Kelly Duke
Kelly Duke
Kommen Sie auf meine Website!

Kelly Duke ist eine der wenigen Studenten bei Yamasa, die beide Progamme kennengelernt hat: Das Akademische Programm und das Extension Progamm . Vor kurzem beendete Sie ihren SILAC-Kurs und arbeitet nun im International Office an verschiedenen internetbasierten Projekten.

Jon: Ich sehe, du bist sehr beschäftigt. Ich werde dich nicht lange von der Arbeit abhalten. Woran arbeitest Du gerade?
Kelly: Ich schreibe Artikel über die Orte, die man bei der Entdeckungstour kennenlernen kann. Sie sind für den Reiseführer.
J: Und was machst Du sonst so in deiner Arbeit?
K: Ich habe Videos für die Website gedreht und Artikel im HTML-Format formatiert.

J: Es gibt wenige Studenten, die das AIJP Programm und das SILAC Programm kennengelernt haben. Wie hast Du das angestellt?
K: Zum ersten Mal kam ich im Oktober zu Yamasa und hatte ein Studentenvisum. Nachdem ich den Kurs abgeschlossen hatte, wollte ich wiederkommen. Ich hatte Glück und habe eine work/study Stelle bekommen.
J: Was waren denn die wichtigsten Unterschiede zwischen dem AIJP und dem SILAC Programm?
K: Es war mehr Spass ein Langzeitstudent zu sein, weil man mit dem Studentenvisum Privilegien hat. Man kann zum Beispiel arbeiten. Und man ist mit den selben Leuten für längere Zeit zusammen und kann enge Freundschaften aufbauen. Im SILAC-Programm kamen und gingen die Leute alle 2 Wochen und so war es manchmal schwierig, sie kennenzulernen. Auch war AIJP viel Testorientierter als SILAC und ich war gezwungen mehr zu lernen - deswegen hatte ich mehr Motivation im Langzeitkurs.

J: Hattest Du das Seminarformat oder das Standardformat im SILAC-Kurs?
K: Ich hatte das Seminarfromat das eine gute Auffrischung für meine Kommunikationsfähigkeit bedeutet hat, die doch recht gelitten hatten, seit ich nicht mehr in Japan war. Ich fand dieses Format super, weil die Klassenstärken nicht so gross waren. Aber in diesem Formal wird der Stundenplan aus verschiedenen Unterrichtsbüchern zusammengestellt und mir ist das wie im AIJP-Programm lieber, wo man sich auf ein Buch konzentriert.

J: Wenn du mit Deiner work/study Stelle fertig bist, was hast Du dann für Pläne? Möchtest Du in Japan bleiben?
K: Vor kurzem hatte ich ein Interview für eine Lehrerstelle in Nishio und vielleicht nehme ich die auch an....
J: Dann willst Du Lehrerin werden?
K: Nicht wirklich, ich will einfach nur in Japan bleiben!

J: Was hat Dich denn nach Japan gebracht?
K: Ich weiss, es klingt wie ein Klischee, aber ich finde die Kultur faszinierend und die Leute freundlich. Ausserdem finde ich, die Schulbuben sehen total süss aus in ihren Uniformen. Als ich hier studiert habe, bin ich um 7:30h aufgestanden, um zu sehen, wie sie in der Früh den Berg hoch in die Schule radeln. Sie sind so schnucklig!

J: Ja, richtig....könnte man sagen.......

K: (unterbricht) Ja. Eine Freundin und ich, wir haben nach dem Unterricht immer vor ihrer Wohnung gewartet und alle Schulbuben beobachtet, die nach Hause kamen. Sie hat immer zu mir gesagt: "Kelly, komm wir setzten uns ein bisschen vor die Tür und schauen mal was passiert - das war dann immer zufällig die Zeit, wenn die Schule vorbei war!

Pause

J: (Hustet) Wieviel Japansich konntest Du denn, bevor Du nach Japan kamst?
K: Ich habe Japanisch gelernt seit ich 15 war, am Anfang weil ich Anime mochte und weil ich die Trickfilme und die Lieder verstehen wollte. Ich habe nur für mich 4 Jahre lang in der Stadtbücherei gelernt bis ich 19 war und dann bin ich zu einem richtigen Kurs in Kanada gegangen. Ich habe es sogar bis ins Finale des kanadischen Redewettbewerbs geschafft. Das gab mir die Motivation, nach Japan zu gehen und dort mehr zu lernen.

J: Wie lang hast Du vor in Japan zu bleiben?
K: Hmm. Warte mal, ich möchte Dir mal was über meine Band erzählen!
J: Deine Band.....?
K: Ja, ich bin in einer Band!
J: Was spielt ihr für Musik?

K: Wir sind eine Cover-band und spielen hauptsächlich japanische Stücke nach, aber auch mal gern Offspring oder Linkin Park. Ich bin Schlagzeugerin und singe normalerweise nicht, aber die Jungs haben mich gebeten einen Offspring-Song zu singen - das wird sicher recht interessant!
J: Seit wann bist Du bei der Band?
K: Wir haben uns zusammengetan als ich das letzte mal in Japan war. Die Mitglieder sind nicht mehr die gleichen wie damals, aber insgesamt sind es 6 Monate.

J: Wieviele Bandmitglieder?
K: Wir sind zu fünft. 4 Japanische Typen und ich!
J: Wie heisst die Band?
K: Es ist ein recht beschissener Name......'Parties'. Ist es in Ordnung, wenn Du von unserem nächsten Auftritt berichtest?
J:Warum nicht......
K: Grossartig.

J: Wann und wo spielt ihr denn?
K: Wir spielen am Samstag, den 24. November im 'Rockinn', einem Musikladen in Higashi Okazaki in der Nähe von Cibico, dem grossen Kaufhaus. Wir beginnen um 19:00h. Wenn jemand tickets möchte (sie kosten 500 Yen) dann soll er mich im International Office besuchen.
J: Viel Glück bei dem Auftritt.
K: Danke!

J: Eine letzte Frage, wielang willst Du in Japan bleiben?
K: Oh, Pardon, ich vergass Dir dadrauf eine Antwort zu geben......meinst du jetzt?
J: Nein, auf lange Sicht.
K: Ich will für immer in Japan bleiben und Schlagzeuger in einer bekannten japanischen Rockband werden. Wenn das nicht wird, habe ich immer noch einen Ersatzplan.
J: Der wäre?
K: Ich weiss nicht .... Englischlehrer oder sowas?!


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