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Daniel Ebeling
Daniel Ebeling

STUDENTEN-INTERVIEW: Daniel Ebeling, AIJP, Germany

Euan: Ban sensei - kann ich Ihnen ein paar Fragen für den Newsletter stellen?
Ban: Nein! Ich bin beschäftigt.

E: Echt? Kommen Sie....
B: (schaut sich suchend nach etwas um, mit dem er sich beschäftigen kann) Nein, ich muß wirklich... (fasst sich einen vorbeilaufenden Student und rennt davon).

E: Daniel, Du siehst so aus, als ob Du Zeit hättest....
Daniel: (schaut sich um) Ach echt? Ups...

E: Dürfte ich Dich interviewen? Deine ersten Eindrücke usw.? .
D: Okay.

E: Also, hast Du Stift und Papier?
D: Ja...

E: Okay... Daniel Ebeling, Deutschland... wo in Deutschland?
D: Seeheim, in der Nähe von Frankfurt... 50 km südlich... eine halbe Stunde mit dem Auto. Nicht so weit.

E: Und wann bist Du zu Yamasa gekommen?
D: Oktober. Ich bin im AIJPKurs.

E: Und Japanisch, wann hast Du damit angefangen?
D: Ungefähr vor zwei Jahren....im Selbststudium. Ungefähr 20 bis 30 Minuten jeden Tag im Zug auf dem wg zur Uni. Ich habe auch ein paar Kassetten gekauft.

E: Und wie war das? Hast Du viel gelernt?
D: Nein. Ich habe in zwei Wochen ungefähr soviel gelernt wie an einem Tag hier. Außerdem konnte ich in Deutschland mit niemandem reden. Ich habe lesen können und die Grammatik verstanden, war aber sehr langsam.

[ZU diesem Zeitpunkt unterbricht Josh (USA, Acceleration, noisy) :]

J: Say was über seine Handschrift, daß ist es was Du machen mußt!
E: Hau ab.....

[es folgt eine amüsante aber nicht abdruckbare Unterbrechung]

E: Wo waren wir stehen geblieben?...
D: Das Problem war, daß ich an einem Punkt ankam, an dem ich genausoviel vergessen wie gelertn habe. Es war sinnlos weiter zu studieren- als ich anfing Kanji zu lernen, wußte ich entweder ich komme nach Japan, oder ich ich würde es nie richtig lernen.

E: In welcher Klasse hast Du hier angefangen?
D: G Klasse - eine Klasse höher als die Anfänger. Ich hane mir ein halbes Jahr von der Uni freigenommen, wo ich Psychologie und Sport im Nebenfach studiere. An der UNi ist es nur Theorie- ich mache Karate, aber man kann das in Deutschland nicht an der Uni machen, und ich studiere Bewegungslehre, wie Menschen Dinge lernen und wieder vergessen, wie sie Bewegungen erlernen. Ich glaube es wird sehr nützlich sein für Sport Wissenschaft, und natürlich passt Japanisch und Sport Psychologie gut zusammen.

E: Was ist Dein erster Eindruck in Japan? Du bist seit einem Monat hier, oder?
D: Erster Eindruck...?First impression... Ich war etwas ertaunt einen leeren Raum vorzufinden, leer bis auf ein Bett, Kühlschrank, Futon etc. Ich müßte alle Teller un d andere Dinge für mein Appartment kaufen- Darauf war ich nicht vorbereitet. Es war schon relativ teuer, aber wenn ich über die 100Yen Shops bescheid gewußt hätte, wäre es nicht so teuer geworden.

E: Uups - du hättest die Homepage lesen sollen. Dort gibt es Informationen über billige Läden und auch auf einer der Studenten Homepages. Noch irgendetwas? Über Japan allgemein?
D: Hmm, es ist ein schönes Land. Und die Menschen sind sehr freundlich- beide Typen von Menschen- es gibt welche die mit einem reden und andere die nur gestikulieren, ohne mit einem zu reden, aber alle sind freundlich. Am Flughafen und man Bahnhof gestikulieren Sie nur, und reden nicht. Aber ich war erstaunt wie nett alle waren. Im Karate-dojo waren auch alle sehr freundlich, ich glaube, wenn man Interesse für etwas zeigt, sind sie sehr freundlich.

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