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David Lee
David Lee

STUDENTEN-INTERVIEW: David Lee, USA, Acceleration

Euan: Warum rennst Du weg?
David: Oh nicht Du...

E: Vielen Dank, daß Du dich freiwillig fürs Interview gemeldet hast. Macht Dir doch nichts aus, oder?
D: Habe ich denn eine Wahl?

E: Nein. Also, wo kommst Du her?
D: Tennessee, USA, aber meine Familie ist aus Taiwan. Können wir das hier schnell hinter uns bringen?

E: Nein. In welchem Kurs bist Du?
D: In dem Acceleration Kurs, seit Ende Mai.

E: Wie findest Du die Lehrer und das Programm?
D: Naja, mein Programm heißt Acceleration, und ist echt sehr schnell. Wenn man sehr viel arbeitet, kann man das meiste aufnehmen, aber falls nicht, vergißt man eine ganze Menge. Ich mochte die Leute und ich finde es gut, daß man verschiedene Lehrer aus der Lehr-Fakultät hatte. Ich wünschte man könnte im Unterricht rauchem, aber alles andere war gut.

E: Was hast Du gemacht, bevor Du nach Japan kamst?
D: Geschlafen.

E: Sag doch solche Schen nicht, Du weißt doch ganz genau, daß ich alles veröffentliche.
D: Ich habe Biologie und Philosophie studiert. Ich habe dieses Jahr meinen Abschluß gemacht.

E: Das ist eine komische Kombination. Warum diese beiden?
D: Philosophie ist ein guter Kurs um zu schlafen. Außerdem ist es interessant.

E: Als Du nach Japan kamst, hast Du als Anfänger angefangen?
D: Ja- naja, ich habe auch ein Jahr an der Uni gemacht, aber das zählt nicht, was lernt man schon, wenn man immer schläft?

E: Aha. Ist das das erste Mal, daß Du in Japan lebst?
D: Ja, aber ich war schon zweimal davor in Japan, aber das war immer Familienurlaub.

E: Was sind Deine Pläne wenn Du hier fertig bist?
D: Ich werde weiter studieren. Ich werde Medizin weiter machen. Ich werde wahrscheinlich in die Psychatrie gehen. Ich glaube nicht, daß ich das Zeug zum Chirurgen habe. Villeicht Familienpraxis- das klingt ziemlich interessant.Villeicht auch meine eigene Praxis, und für mich selber arbeiten.

E: Wo wohnst Du? Was hälst Du von den Unterkünften?
D: In dem Student Village. Es ist sehr komfortabel. Es war echt toll- man trifft viele Leute, die Aircon ist gut- es ist echt ein komfortabler Ort.

E: Was war das größte Problem, das Du hattest, seit Du in Japan bist?
D: Einfach nur die japanische Sprache zu verstehen. Außerhalb des Klasssenzimmers wird viel schneller gesprochen. Es ist viel schwieriger zu verstehen, als das auf den Kassetten, auf denen alles standardisiert ist.

E: Ist das ein Problem mit dem Kurs? Sollte man mehr realistische Konversationen haben?
D: Nein, ich finde es ist die Aufgabe des einzelnen, außerhalb der Schule Japanisch zu reden. Ich bin in viele Karaoke Bars und ähnliches gegangen- nicht diese Zimmer, die man mit Freunden mieten kann, aber diese kleinen Bars, die von einer mamasan gemanaget werden, und in denen man vor allen singt. Man kommt dort sehr schnell ins Gespräch mit den Leuten- man könnte jeden Abend ausgehen und mit Japanern reden, wenn man wollen würde. Würde aber ziemlich teuer werden.

E: Wie waren die Leute, die Du getroffen hast?
D: Alle waren sehr freundlich. Die wollen alle einfach nur wissen, was in der Welt so alles passiert, Leute treffen, und so weiter.

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