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| Noriko Terada |
Mitarbeiter-Interview: Noriko Terada (Placement/Offshore Programs)
Das Interview für diese Woche wurde von Yamasa's Office Manager Tatsuya Kato während einer Geschäftsreise in China durchgeführt. Er interviewte Noriko Terada der in China als Japanischlehrer für die Toyota Motor Corporation in der Stadt Tianjing arbeitet.
K: Lange nicht gesehen! Es war August, dass wir uns das letzte mal am Bahnhof von Okazaki gesehen haben!
T: Das stimmt. Seither bin ich hier für den Japanischunterricht verantwortlich.
K: Letzten Sommer, als Sie in Okazaki, waren konnte man so viele Fenster aufmachen wie man wollte und es war immer noch heiss. Hier im Winter ist es erstaunlich frisch. Haben die Klassenzimmer hier eine Heizung?
T: Natürlich! Aber die Wahrheit ist, dass sie die Heizung gestern zum ersten mal eingeschaltet haben. Ohne lange Unterhosen hätt ich das die letzten Tage wohl kaum ausgehalten. Einmal fiel der Strom aus und wir konnten keinen Unterricht halten. Der Kopierer hat auch den Geist aufgegeben und die Kreide für die Tafel hat eine verdammt miese Qualität und jedes Stück ist unterschiedlich dick! Ich vergass Sie zu bitten, mir ein Verlängerungsteil mitzubringen, damit ich die Kreidenstücke länger halten kann.
K: Dann gibt es keine weissen Tafel für Filzschreiber?
T: Leider nicht. Und ich krächze schon vom Kreidestaub.
K: Wie immer benutzen sie Worte, die den Klang nachahmen, den sie beschreiben.
Wie zum Beispiel 'bara bara', 'geho geho', 'poki poki' und so weiter. Das ist ein Berufsrisiko! Vielleicht eine individuelle Eigenschaft? Übrigens, hier sind die Sachen, die ich Ihnen aus Japan mitbringen sollte....
T: Vielen Dank! Die letzten Japanese Language Proficiency Test Examen, Werbeanzeigen für Autos, Anzeigen für Wohnungen und ein paar Modezeitschriften!
K: Ich verstehe, wozu Sie die Tests brauchen, aber wie werden sie die anderen Dinge im Unterricht benutzen?
T: Alle Schüler sind Angestellte von Toyota und ich wollte ihnen zeigen, wie ihre Produkte in Japan vermarktet werden, deswegen will ich ihnen japanische Werbung zeigen. Momentan erkläre ich meinen Schülern, wie man etwas bestellt und es wäre gut anhand dieser Unterlagen zu üben, wie man nach dem Preis fragt, etwas vergleicht, die Adjektive benutzt und den Infinitiv. Wenn es in japanisch ist, kann ich es als Unterrichtsmaterial benutzen.
Vor kurzem hatte ich eine Stunde, in der ich japanische Worte erklärt, die aus anderen Sprachen kommen (Garraigo - Anm. d. Üsetz.: Lehnwöter). In den Modemagazinen gibt es eine Menge solcher Worte, wie z.B. short, long, etc. Wir werden auch bald Rollenspiele machen: "Ich gehe zum Friör"
K: Ich verstehe. Gut, dass ich nur Toyotawerbung mitgebracht habe. Sie werden sehr überrascht sein..
T: Ja...aber einige Dinge sind wirklich teurer in China als in Japan. Zum Beispiel, wenn ich eine Wohnung in Tianjing kaufen würde, würde ein Quadratmeter 60,000 Yen kosten. Und das ist nur der Preis für den Boden - Möbel, Fenster und so weiter sind da noch nicht drin. Trotzdem ziehen manche Kinder mit der ganzen Familie um, nur damit sie in der Nähe ihrer Schule wohnen können. So nah, dass sie jeden Tag zuhause mittagessen können.
K: Das ist ja wirklich Bemutterung. Dann sieht man keine Schüler, die Handies mit sich rumtragen?
T: Doch! In letzter Zeit haben Familien, die Grundschulkinder haben, angefangen sich Handies zu holen. Ich habe keins, aber die alte Frau im Gemüseladen hat eins.
K: Obwohl es teurer ist als in Japan, greift dieser Zeitgeist wirklich umsich! Ich bin überrascht.
T: Es gibt diese Motorola Handies in Tianjing und wenn man Tianjing mit anderen Städten vergleicht, stellt man fest, dasses billiger ist. In Tianjing sind Güterpreise generell niedriger also auch die Lebenshaltungskosten.
K: Wie ist das Leben in China?
T: Ich komme ganz gut durch. Das erinnert mich an ein kleines Erlebnis neulich. Ich stand bei McDonalds an und eine alte Frau versuchte sich in die Schlange zu zwängen. Ich sagte zu ihr: "Haben Sie in Ihrem Elternhaus keine Manieren gelernt?" - auf Chinesisch. Das hat eine kleine Diskussion verursacht.
K: Können Sie noch andere Sprachen?
T: Ein bisschen Indonesisch und Spanisch.
K: In welchen Ländern sind Sie schon gewesen?
T: Ähm.......Deutschland, Holland, Indonesien, Thailand, Malaysia, Singapur, USA und Indien.
K: Sie reisen gerne, gell!
T: Wenn das Land und seine Lage anders sind, dann ist die Erfahrung anders - und das mag ich.
K: Da stimme ich Ihnen voll zu. Während ich hier bin, möchte ich auch etwas völlig neues kennenlernen.
T: Es ist immer schwierig zu sagen, aber Sie haben gerade etwas Neues kennengelernt!
K: Äh?! Das Fleisch das ich gerade gegessen habe???
T: .............
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