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Japanführer: Fuji-san
Wenn es etwas gibt, daß Japan symbolisiert, dann ist es Fuji-san. Er ist der höchste Berg Japans, und wird auf unzähligen Bildern abgelichtet. Meistens mit einem Shinkansen- als Symbol des alten und modernen Japans. 1936 wurde die Gegend um den Berg als Nationalpark ausgeschrieben, da die Gegend sehr bezeichnend für Japan ist. Jedes Jahr kommen um die 30 Millionen Besucher, von denen mehr als 30.000 den Berg auch besteigen. Bis vor 20 oder 30 Jahren hätte jeder Japaner, den man gefragt hätte, was er am liebsten sehen würde, Fuji-san geantwortet, obwohl viele nie da gewesen sind.
Ein anderer wichtiger Teil der japanischen Kultur ist das "sentou" oder Badehaus. Früher war an jeder Wand von jedem "sentou" überall in Japan ein Bild von Fuji-san mit einigen Kiefern, so daß die Besucher des "sentou" das Gefühl hatten, die Aussicht auf Fuji-san zu haben- der Traum jedes Japaners. Heutzutage haben fast alle ein Bad zu Hause, was früher nicht der Fall gewesen ist, da sich nur die Reichen einen solchen Luxus leisten konnen. Deswegen sinkt die Zahl der Badehäuser in Japan, da die Leute heute befangener sind. In Tokyo, wo die Mieten fast unerschwinglich sind, gibt es immernoch viele Wohnungen, haupsächlich aber Studentenwohnheime, ohne ein Bad. Daher ist es nicht unüblich Studenten in einem öffentlichen Bad zu sehen. Es kostet 400Yen Eintritt, und ein Bad mit vielen anderen teilen und das auch noch nackt, mag villeicht nicht ganz so privat sein, aber wenigstens kann man einen Blick auf Fuji-san werfen, sofern das Bad alt genug ist.
Der letzte Ausbruch von Fuji-san war 1709, aber seit damals war er untätig. Davor allerdings war er recht akiv und die Landschaft um Fuji-an wurde dadurch geformt.
Die fünf Seen von Fuji: Die fünf Seen liegen am Fuße des Berges. Von Westen gesehen sind sie Motosuko, Shoujiko, Saiko, Kawaguchiko und Yamanakako. Jeder der fünf ist sehr verschieden, und auf dem 5000Yen Schein wurde sie Landschaft um Suuoujiko verewigt, von dem es heißt, er sei der schönste von allen. Heutzutage sind es fünf Seen, aber die Vulkanaktivitäten haben die Topographie verändert, und zu anderen Zeiten gab es nur einen See, dann auch zwei, drei und vier.
Die folgende Seite hat Fotos (außschließlich japanischer Text), die die Entwicklung dieser Seenlandschaft zeigt
: http://www.wbs.ne.jp/cmt/fuji/fujikazan/fujigoko.html
Shiraito no taki: Der Shiraito Wasserfall wirkt von Nahem wie ein leichter Nieselregen im Frühling, und die stille Umgebung ringum wirkt besonders schön im Wechsel der Jahreszeiten.
Die folgende Seite hat Fotos (Text nur auf japanisch): http://www.wbs.ne.jp/cmt/fuji/fujikazan/suikei.html
Aokiga harajukai: Wegen der vulkanischen Aktivitäten, gibt es in der Gegend viel magnetisches Eruptivgestein. Die Gegend wird Aokiga Harajukai genannt, oder auch Aokiga das Meer der Bäume. Die Bäume stehen hier so dicht, daß wenig Licht einfällt und der Boden ist voller Hügel und Höhlen. Ausserdem ist wegen der Magnetstrahlung auf keinen Kompass verlass, und wegen der verwunschen anmutenden Landschaft, heißt es, daß kein Lebewesen aus dem Wald zurückkehrt.
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