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Japanführer: Hiroshima- ein kleiner Führer
Hiroschima ist wohl eine der berühmt-berüchtigsten Städte der Welt. Sie war der Schauplatz des ersten Atomangriffs in der Geschichte des Planeten, und Hiroshima ist außerhalb Japans wohl nur wegen diesem traurigen Ereignisses bekannt. Aber es gibt einige andere Gründe, warum Hiroshima bekannt sein sollte, aber alle werden von den Ereignissen des 4. August 1945, als die Atombombe über Hiroshima abgeworfen wurde, und über 70,000 Menschen in den Tod schickte,überschattet. Das folgenden Verzeichnis enthält eine Liste von Links, die die meisten Aspekte des Bombenangriffs abdeckt. http://dir.yahoo.com/Regional/Countries/Japan/Prefectures/Hiroshima/Cities/ Hiroshima/Community/History/Bombing_of_Hiroshima/
Aber es gibt auch eine fröhlichere Seite an Hiroshima, sie ist in ganz Japan am berühmtesten für Okonomiyaki, eines der Hauptnahrungsmittel der Japaner und villeicht das typischste aller japanischen Fastfoods. Okonomiyaki wird aus yakisoba ( einer Art von gebratenen Nudeln), Kraut, Moyashi ( Sojasprossen), Okonomiyaki no kiji (Teig) und einer ganzen Reihe von Füllungen gemacht und wird mit einer speziellen Soße serviert, die einen in die Restaurants treibt. Okonomiyaki ist das Symbol der Stadt. "Okonomi" heißt "mögen" und "yaki" heißt "gebraten", zusammen heißt Okonomiyaki mehr oder weniger "wie Sie es mögen". Die Restaurants hier ( es gibt über 2000 in Hiroshima, die nur Okonomiyaki servieren) haben meist einen Tresen mit einer metallenen Oberfläche, die von unten beheizt wird. Die Kunden sitzen an dem Tresen, während das Okonomiaki zubereitet wird. Das Okonomiaki wird mit einer "Kote" serviert, einer Schaufel ähnlich, mit dem es zerteilt wird. In manchen Lokalen bekommt man einfach eine Schüssel mit all den Zutaten und man bereitet es dann selber zu. In ganz Japan gibt es zwar Restaurants, die Hiroshima-style Okonomiaki anbieten, aber der beste Ort es zu probieren ist: Okonomi Village
Der zweite Grund für den Hiroshima berühmt ist, sind die Staßenbahnen. Früher gab es in ganz Japan Straßenbahnen, aber seit der Umstellung auf Busse und der Erweiterung der Zugverbindungen, wurden in vielen Städten, die Staßenbahnen abgeschafft. Nach dem Abwurf der Atombombe, sendeten viele Städte überall auf der Welt Hilfe, viele der japanischen Städte brachten Ihre ausrangierten Straßenbahnen nach Hiroshima. Daher hat Hiroschima ein sehr gut ausgebautes öffentliches Verkehrsystem, und man kommt schnell und billig überall hin. Allerdings sind nicht viele Waggons vom gleichen Typ.
Eine andere Attraktion ist fast schon Pflicht. Itsukushima Jinja ist ein Shinto Schrein, auf der Itsuku Insel in der Bucht von Hiroshima. Ursprünglich wurde er im 6. Jahrhundert gebaut und hat ein berühmtes Torii, das im Wasser steht, und durch das man per Boot fahren musste. Torii sind rot gestrichen und stehen vor allen Jinja, da Demonen und böse Geister nicht durch diese Tore hindurch können. Nur bei Flut hat man eine atemberaubende Aussicht, ansonsten sieht man nur viel Schlamm.
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