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Japanführer: Arimatsu Shibori Knotenfärberei hat sich in vielen Kulturen der Welt entwickelt, und man kann diese Technik auf Stoffen, die vor tausenden von Jahren in Südamerika, Afrika, Indien, China und andersowo in Asien hergestellt wurden, immer noch bewundern. Sie wurde vor mehr als 1300 Jahren von China nach Japan gebracht, zusammen mit dem chinesischen Kleidungsstil. Es wurde dann schnell ein speziell japanischer Stil entwickelt. Die grundlegende Technik von Arimatsu Shibori ist, ein Muster aud ein Stück Stoff zu malen ( meistens Seide oder Baumwolle), und dann den Stoff an den bestimmten Stellen sehr fest mit einer Schnur zusammen zu knoten. Wenn der Stoff gefärbt wird, bleiben die Stellen der Knoten ungefärbt, und es entsteht ein Muster aus gefärbten und ungefärbten Stellen. Diese Technik kann sehr oft, auch mit anderen Farben ,wiederholt werden Shibori war ursprünglich eine Kunstform der Armen. Im feudalen Japan, konnte sich nicht jeder teure Stoffe wie Baumwolle oder Seide leisten, und daher wurde Kleidung oft aus billigem Hanf gemacht. Viele konnten es sich auch nich leisten Ihre Kleider ofters zu erneuern, deswegen wurden sie geflickt und neu gefärbt. Die Kunst von Shibori bestand darin, alte Kleider neu aussehen zulassen. In der Tokugawa Friedenszeit blühten viele verschiedenen Künste auf, und viele neue Techniken und lokale Formen von Shibori wurden entwickelt. Shibori entwickelte sich in zwei verschiedenen Formen. Als Methode die Seidenstoffe für die Kimonos der Aristokratie zu verzieren (hauptsächlich in Kyoto), und als Volkskunst, die von Region zu Region verschieden war. Eine der berühmtesten Shiboriwerkstätten ist Arimasu in Nagoya. Als der erste Shogun, Tokugawa Ieyasu aus Okazaki, Japan vereinte, wurde die Hauptstadt Japans nach Edo(heute Tokyo)verlegt. Ieyasu forderte, daß alle Daimyo, die feudalen Herren Japans, alle paar Jahre nach Edo kamen, um ihm dort Treue zu schwören. Er ließ aus diesem Grund 53 Stationen auf dem Weg zwischen Osaka und Edo bauen, damit die Daimyo auf ihrem Weg zu ihm dort einkehren konnten. Um für deren Sicherheit zu garantieren, förderte er das Wachstum von Dörfern um diese Stationen. Eine dieser Stationen war Arimatsu, die zweiundviertzigste Station auf dem Tokaido, und acht Familien siedelten sich hier um 1608 an. Für den Bau einer Burg für seinen Sohn, beschäftigte Ieyasu Arbeiter aus ganz Japan. So kam es, daß eine Gruppe aus Oita die Shiburi Technik mitbrachte und die ansässigen Familien anfingen die besonders kunstvolle Arimatsu Shibori herzustellen. Die Reisenden auf der Tokaido Straße kauften dann die Kleidungsstücke und Handtücher, die in Arimatsu hergestellt wurden. Während der Samuraizeit hatten die Händler relativ wenig Macht, und verschwendeten Ihr Geld mit Freizeitaktivitäten, unter anderem auch mit dem Kauf von kunstvollen Kimonos, was der Industrie zugute kam. Mit der Motorisierung in der Meiji Restauration, wurde duch die Eisenbahn der Verkehr auf dem Tokaido stark eingeschränkt und die Industrie in Arimatsu war stark gefährdet. Als Gegenreaktion wurde die Mechanisierung genutzt, um die Effektivität der Shiboriproduktion zu erhöhen, aber trotzallem blieb es ein arbeitsintensiver Vorgang. Aber durch die Popularität von Yukatas bis zum Zweiten Welt Krieg ging es dem Gewerde relativ gut. Mit der Wirtschaftskrise nach dem Zweiten Welt Krieg ging auch die Nachfrage nach teuren Shibori Seiden zurück, allerdings wurden in den 1960's Kimonos wieder beliebt und das Können der Kunsthandwerker war wieder gefragt. Kyoto war schon immer ein wichtiger Ort für die teure Seidenfärberei für Kimonos, aber die Handwerker aus Arimatsu erweiternden Ihre Auswahl und experimentierten mit verschiedenen Materialien, und hatten damit einigen Erfolg. Allerdings konnte Arimatsu in der Zeit der Kunststoffe,chemischer Farben und der voll automatischen Stoffproduktion nicht mehr in seiner Größe mithalten. Shibori ist seitdem wieder ein handgefertigtes, qualitativ und preislich hohes Kunstobjekt. Die meisten der Handwerker in Arimatsu arbeiteten zu Hause. Das heißt auch, daß die Architektur der Stadt einzigartig ist, and in sich selber ein nationales Denkmal ist. Da die meiste Arbeit Handarbeit war, war das Muster und das Material von Handwerker zu Handwerker verschieden. Jeder spezialisierte sich auf eine bestimmte Technik, und oft arbeiteten mehrere Handwerker zusammen, um ein einzelnes Kunstwerk fertigzustellen. Einige der einfacheren Techniken:
Das Material wird dann gefärbt, getrocknet und entknotet. Das Knoten lösen ist eines der wichtigsten Phasen- es ist wichtig, daß das Material nicht gezerrt wird, sonst ist das ganze Stück und Monate schwerer Arbeit zertört. Zum Schluß wird das Marteial mit Dampf behandelt und in Form gezogen. Es gibt einiges an Informatioen auf Englisch über shibori auf den folgenden Seiten: Allgemeines über Japanisches Kunsthandwerk: http://www.wnn.or.jp/wnn-craft/eng/Shibori: http://www.shibori.co.jp/http://www.shibori.org/ Arimatsu Shibori: http://www.mms-net.com/shibori/shiborie.html
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